Bürgerkomitee Mainz | Das Bürgerkomitee
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Das Bürgerkomitee

Was ist ein Bürgerkomitee?

 

Faßnachtsbrunnen in Mainz / SchillerplatzWas ist ein Bürgerkomitee und welche Aufgaben sollte es erfüllen?

 

Schon an der BewerberInnensuche und -auswahl sollen sich die Bürgerinnen und Bürger für die nächste Bundestagswahl aktiv beteiligen. Dazu ist es notwendig, ein Bürgerkomitee in jedem Wahlkreis zu gründen.

 

Das Bürgerkomitee eines Wahlkreises — davon gibt es in Deutschland 299 — organisiert für seinen Wahlkreis die Auswahl des gemeinsamen, von den etablierten Parteien unabhängigen Bürgerkandidaten für die nächste Bundestagswahl.

 

Es ist ein reiner Dienstleister und hat keinerlei „programmatische“ Funktion. Es ist grundsätzlich keine Partei und auch kein Verein.

 

Jedes Bürgerkomitee wird gegenüber der Öffentlichkeit und gegenüber anderen Bürgerkomitees von einem demokratisch gewählten Sprecher vertreten.

 

JedeR der durchschnittlich ca. 208.000 wahlberechtigten BürgerInnen eines Wahlkreises hat die Möglichkeit, sich in „seinem“/“ihrem“ Bürgerkomitee zu engagieren, sich selbst als möglicheR BuergerkandidatIn im Internet vorzustellen und sich an der Auswahl des bestgeeigneten gemeinsamen Buergerkandidaten für seinen/ihren Wahlkreis zu beteiligen.

 

Nachdem in einem Wahlkreis in einem transparenten und demokratischen Verfahren einE gemeinsameR, von den etablierten Parteien unabhängigeR BuergerkandidatIn ausgewählt wurde, unterstützt das Bürgerkomitee sie/ihn im Wahlkampf.

 

BürgerkandidatInnen begünstigen politische Entscheidungen, die allein an der Sache orientiert sind. Es gibt keinen Fraktionszwang.

 

Die gewählten BürgerkandidatInnen verpflichten sich damit, die Entscheidungen und Initiativen, die im Bundestag anstehen, mit den BürgerInnen ihres Wahlkreises zu besprechen und die Abstimmungen der interessierten Bürgerschaft als Grundlage Ihrer Entscheidung zu akzeptieren.

Bürger in den Bundestag

 

Bereits Mitte Januar 2017 gründete sich in Mainz ein Bürgerkomitee für den Wahlkreis 205 (Wahlkreis Mainz).

Die Gründungsmitglieder folgten einer Initiative von Marianne Grimmenstein, die einer breiten Öffentlichkeit durch ihr Engagement gegen das Freihandels-abkommen CETA  bekannt ist.

Die Initiative „BürgerkandidatInnen“ ist angetreten, möglichst viele parteilose DirektkandidatInnen nach Berlin in den Deutschen Bundestag zu schicken.

Für den Wahlkreis 205 hatte sich das Bürgerkomitee für Bernhard Heck als Direktkandidaten und Repräsentanten der Wähler entschieden. Er stand am 24. Sept. 2017 zur Wahl und erreichte 486 Stimmen (0,2%).

Die Bürgerkomitees unterstützen die Kandidatinnen und Kandidaten und sind Bindeglied zwischen Bundestag und Bürgern.